KI-Portfolio
steuern.
KI-Projektportfolio mit SCALE priorisieren und an den Unternehmenszielen ausrichten
Die ersten Projekte waren Erprobung. Jetzt steuern Sie als Head of AI das wachsende KI-Projektportfolio, richten die Projekte an den Unternehmenszielen aus und sorgen dafür, dass sie voneinander lernen.
← Zurück zu Aufgabe 5: Technische KI-Plattform aufbauenKurzbeschreibung
Die ersten Projekte waren Erprobung. Jetzt geht es darum, dass das Unternehmen viele KI-Projekte steuert und dass die Projekte voneinander lernen. Ihre Aufgabe als Head of AI ist es, das Portfolio aufzusetzen und zu führen.
Dafür nutzen Sie SCALE, ein Vorgehen in fünf Schritten: Set Priorities and Standards, Craft a Program and Call for Projects, Activate and Authorize, Lead the Projects und Elevate.
Der Grundgedanke: Wir steuern nicht mehr nur einzelne KI-Projekte, sondern ihre gemeinsame Wirkung auf die Ziele des Unternehmens.
Ein Portfolio mit gemeinsamen Prioritäten
Das Ergebnis: Ein KI-Projektportfolio, das
Wozu Sie das Portfolio brauchen
Solange es nur ein oder zwei Projekte gibt, lassen sie sich einzeln führen. Sobald es mehr werden, braucht das Unternehmen eine Gesamtsteuerung: Welche Projekte haben Vorrang? Wohin fließt das Budget? Wie lernen die Projekte voneinander? So wird aus einzelnen Projekten ein Programm, das die Unternehmensziele voranbringt.
Was passiert, wenn das Portfolio fehlt?
Dann passiert im Grunde gar nichts, jedenfalls nichts Gesteuertes. Projekte entstehen zufällig, konkurrieren um Ressourcen und wiederholen dieselben Fehler. Das ist der Zoo, den Sie von Anfang an vermeiden wollten.
SCALE: Die fünf Schritte zur Umsetzung
Mit SCALE ordnen Sie die Projekte in ein gemeinsames Programm ein, machen Prioritäten transparent und etablieren wiederholbare Routinen für das Portfolio.
Prioritäten und Standards setzen
Ausgangspunkt ist die Strategie des Unternehmens: Aus ihr leiten sich die Ziele ab, aus den Zielen die Initiativen. Danach richten sich die Prioritäten, nach denen Projekte aufgesetzt und Mittel zugeteilt werden.
Gleichzeitig sorgen Sie dafür, dass alle nach den bekannten Projektstandards arbeiten, und legen die Regeln für das Portfolio fest:
Ohne ABCDEF und MASTER gibt es kein Budget.
Die Prioritäten gelten, aber es bleibt immer etwas Budget für besonders vielversprechende Initiativen außerhalb der Prioritäten. Ein Business Case, mit dem das Unternehmen richtig viel Geld verdienen kann, soll eine Chance haben.
Es baut auf dem Reporting der einzelnen Projekte auf. Es gelten die Regeln des Projektmanagements und die Besonderheiten von KI-Projekten: rechtzeitig Bescheid sagen, regelmäßig kommunizieren, koordinieren, kooperieren und nachfragen statt raten (Ask, don't guess).
Ein Programm entwerfen und Projekte einholen
Sie entwerfen ein Programm und rufen die Bereiche auf, Projektvorschläge einzureichen. Die Initiative muss vom Unternehmen selbst ausgehen. Das Unternehmen sorgt dafür, dass es läuft, entwickelt dabei seine eigenen Kompetenzen und verlässt sich nicht darauf, dass externe Experten alles regeln.
Projekte aktivieren und autorisieren
Die eingereichten Vorschläge werden nach den Regeln aus Schritt S bewertet, priorisiert und freigegeben. Gibt es nur wenige Projekte und keine große unternehmensweite Initiative, genügt eine einfache Priorisierung. Freigegebene Projekte werden erfasst und nach Schema gestartet (Aufgaben 1 bis 3).
Die Projekte begleiten
Hier multipliziert sich Aufgabe 4: Was Sie für ein Projekt tun, tun Sie jetzt für das ganze Portfolio. Die Begleitung stützt sich auf Routinen: Berichte, Troubleshooting, Eskalation, Abstimmung und Meetings, immer mit Agenda. Das AI Business Playbook liefert den Teams dafür die gemeinsamen Standards.
Exkurs: Die Unternehmensmatrix
Nach dem ersten Projekt wird es möglich, für das ganze Unternehmen eine Art Matrix zu erstellen: Wo liegen die Engpässe, an denen KI eingesetzt werden kann, und wo wird das Standardvorgehen angewendet?
Damit stellt das Unternehmen seine großen Ziele an den Anfang, nicht die lokalen, sondern die echten, die Big Goals, und fragt, wie KI sie fördern kann.
Kompetenzen, Leadership und Strategie weiterentwickeln
Mit wachsendem Portfolio heben Sie das Unternehmen auf die nächste Stufe: durch Weiterbildung (Aufgabe 10), durch Unterstützung der Führung und Weiterentwicklung der Strategie (Aufgabe 7) und durch ein gemeinsames Wissensmodell (Aufgabe 11).
FAQ
Ab wann brauche ich ein Portfolio?
Sobald mehr als ein oder zwei Projekte parallel laufen oder um dieselben Ressourcen konkurrieren.
Warum Budget außerhalb der Prioritäten?
Weil die besten Chancen nicht immer in der Planung stehen. Eine kleine Reserve sorgt dafür, dass ein besonders lohnender Business Case nicht an der Priorisierung scheitert.
Warum soll die Initiative vom Unternehmen ausgehen?
Weil das Unternehmen nur so eigene Kompetenzen aufbaut. Wer sich auf externe Experten verlässt, bleibt abhängig.
Templates
Mit diesen Vorlagen legen Sie Portfolio-Regeln fest, priorisieren Projekte und schaffen den Überblick über das gesamte Programm.
Die Templates sind im MVP zunächst aufgeführt; direkte Downloadlinks werden ergänzt, sobald die Vorlagen bereitgestellt sind.
Aufgabe 7: Leadership-Team unterstützen
Wir unterstützen die Führung dabei, KI gezielt für die Unternehmensziele zu nutzen.