Lernende
Organisation fördern.
Erfahrungen aus KI-Projekten sichern und die Teams gezielt befähigen
Sie sorgen dafür, dass das Unternehmen aus seinen KI-Projekten lernt und die Mitarbeitenden die Fähigkeiten erwerben, die sie für die Arbeit mit KI brauchen. Aus Projekterfahrungen wird Wissen – und aus Wissen wird gezielte Weiterbildung.
← Zurück zu Aufgabe 10: KI-Betrieb sichernKurzbeschreibung
Ihre Aufgabe als Head of AI ist es, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen aus seinen KI-Projekten lernt und dass die Mitarbeiter die Fähigkeiten erwerben, die sie für die Arbeit mit KI brauchen. Dazu wählen Sie passende Weiterbildungsaktivitäten aus und begleiten sie. Und Sie sorgen dafür, dass die Erfahrungen aus allen Projekten gesammelt, dokumentiert und zugänglich gemacht werden.
Es liefert die Erfahrungen und die Inhalte.
Sie bringt dieses Wissen zu den Menschen.
Beides gehört zusammen: Das kollektive Gedächtnis liefert die Inhalte, die Weiterbildung bringt sie zu den Menschen.
Wissen sichern. Menschen befähigen.
Das Ergebnis
Wozu Sie das brauchen
KI verändert die Arbeit laufend. Damit die Mitarbeiter Schritt halten, brauchen sie gezielte Unterstützung, die nah an ihren Aufgaben ist. Und damit nicht jedes Projekt von vorn beginnt, braucht das Unternehmen ein Gedächtnis, in dem die Erfahrungen bewahrt werden. Erst beides zusammen macht aus einzelnen Projekten eine lernende Organisation.
Was passiert, wenn es fehlt?
- Die Mitarbeiter fallen zurück, und früher oder später tritt Überforderung ein.
- Die Erfahrungen gehen verloren, und jedes Projekt beginnt wieder bei null.
- Fehler wiederholen sich, weil niemand weiß, dass sie schon einmal gemacht wurden.
- Die Weiterbildung bleibt allgemein, weil interne Inhalte fehlen.
Schritte zur Umsetzung
Den Bedarf ermitteln
Verschaffen Sie sich einen Überblick:
Der Bedarf entsteht auf zwei Wegen. Zum einen melden sich die Mitarbeiter selbst; ermutigen Sie sie ausdrücklich dazu. Zum anderen begleiten Schulungen jedes einzelne KI-Projekt.
Neben dem operativen Bedarf planen Sie auch längerfristig, abgestimmt auf die KI-Strategie und die Roadmap: Welche Fähigkeiten braucht das Unternehmen in einem, in zwei, in drei Jahren?
Weiterbildung auswählen und zuordnen
Wichtig ist, dass der Bedarf getroffen wird und der Aufwand sich in Grenzen hält. Deshalb gilt:
Sie haben Vorrang vor allgemeinen externen Angeboten.
Das ist unser bevorzugter Weg, nah an den tatsächlichen Aufgaben.
Es erfolgt individuell und nah am Problem. Stellen Sie dafür auch internes Budget bereit.
Unterbreiten Sie Angebote vorsorglich, nicht erst auf Anfrage. Wählen Sie die Angebote in enger Abstimmung mit dem Personalbereich aus und setzen Sie sie gemeinsam um.
Das kollektive Gedächtnis aufbauen und nutzen
Sorgen Sie dafür, dass die Erfahrungen aus allen KI-Projekten gesammelt, dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Dazu gehören:
Die Grundlage dafür entsteht laufend in der Projektbegleitung (Aufgabe 4) und im Schritt R des MASTER-Plans.
Aus diesem Gedächtnis entstehen die eigenen Schulungs- und Trainingsmaterialien, vor allem in Form interner Cases. Sie werden gepflegt und mit jedem Projekt reicher.
FAQ
Warum interne Maßnahmen vor externen?
Weil sie den Bedarf genauer treffen, näher an der Arbeit sind und weniger Aufwand verursachen. Externe Spezialisten kommen dazu, wo internes Wissen fehlt.
Warum Budget für informelles Lernen?
Weil Mitarbeiter, die selbst lernen, nah am Problem und mit hoher Motivation lernen. Ein kleines Budget gibt ihnen dafür Freiraum und Anerkennung.
Wer pflegt das kollektive Gedächtnis?
Jedes Projekt liefert seine Erfahrungen. Sie sorgen dafür, dass sie in einheitlicher Form erfasst, gepflegt und zugänglich sind.
Templates
Diese sieben Arbeitsmittel unterstützen die Bedarfsermittlung, Weiterbildung und Sicherung der Projekterfahrungen.
Die Templates sind im MVP zunächst aufgeführt. Downloadlinks werden ergänzt, sobald die Vorlagen bereitstehen.
Aufgabe 12: KI-Ideen fördern
Neue Ideen aus dem Unternehmen aufgreifen und für die weitere Entwicklung nutzbar machen.